Regie: Faek Falak
DE 2026, 96 min., OmU, FSK: 12
Eine junge Kurdin kämpft in einer Fraueneinheit in Syrien gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS), eine etwa gleichaltrige Jesidin offenbart ihre Leidensgeschichte als IS-Sklavin und die deutsche Ehefrau eines getöteten IS-Kämpfers sitzt mit ihren Kindern in einem Lager fest. Der Dokumentarfilm verknüpft die drei Schicksale zu einem vielschichtigen Porträt von Frauen, deren Leben durch die Expansion der Extremisten im Irak und Syrien ab 2014 tiefgreifend verändert wurden. Der Film gibt ihren teils erschütternden Erzählungen breiten Raum und verdeutlicht auch, dass ein mögliches Wiederaufflammen des Terrorismus in Syrien auch Europas Sicherheit gefährdet.