Hommage MIKIS THEODORAKIS

Ein Abend zu Ehren des großen Komponisten,

der vor 100 Jahren geboren wurde.

 

SONNE UND ZEIT

Regie: Klaus Salge & Asteris Kutulas

DE 1999, 54 min.

 

Als das griechische Militär 1967 die Macht ergriff, rief Mikis Theodorakis zum Widerstand gegen die Diktatur auf. Die Junta verbot die Aufführung seiner Musik und versuchte, ihn zu verhaften. Theodorakis wurde zum Staatsfeind Nummer 1. Drei Monate später spürte man ihn auf und ließ ihn im berüchtigten Gefängnis des griechischen Geheimdienstes verschwinden. In seiner Zelle, zwischen Leben und Tod schwebend, schrieb er in fast euphorischer Stimmung 36 lyrische Texte. 17 von ihnen vertonte er und nannte den Zyklus „Sonne und Zeit“. Eine der ersten Aufführungen dieses Zyklus fand 1999 in Berlin statt – mit der griechischen Sängerin Maria Farantouri, dem Rockmusiker Rainer Kirchmann und Jannis Zotos.

 

KOMPONIST

Regie: Klaus Salge & Asteris Kutulas

DE 2010, 54 min.

 

Der Dokumentarfilm gibt einen konzentrierten Überblick zu Theodorakis' über sieben Jahrzehnte währendes künstlerisches Schaffen. Der Bogen erstreckt sich von den ersten Liedern des noch jungen Theodorakis über die Kammermusikwerke, die erste Suite für Klavier und Orchester und andere Werke aus seiner Pariser Zeit, das umfangreiche Liedschaffen der 60er Jahre, das Oratorium "Canto General", die vierte Symphonie, bis hin zu den Opern. Der Film nähert sich dem Phänomen Theodora- kis, indem er vor allem den Komponisten selbst zu Wort kommen und Musik und Bild für sich sprechen lässt: Er kommt ohne Kommentar aus und lässt sich vielmehr ganz auf den Künstler ein. 

 

Gäste: Klaus Salge & Asteris Kutulas 

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