Die Jungfrauen Maschine

Spielfilm - Regie: Monika Treut
D 1988, 84 Min., FSK: 16, OmU

Kamera: Elfi Mikesch
Mit: Susie Bright, Ina Blum, Shelly Mars, Peter Kern

Dorothee Müller, eine junge, naive Hamburger Journalistin, ist ihres aufdringlichen Liebhabers Heinz überdrüssig. Arglos und in aller Unschuld macht sie sich an eine Untersuchung über romantische Liebe, eine Krankheit der Frauen? Schauplätze ihrer Recherche sind unter anderem die Praxis eines genusssüchtigen Hormon-Forschers und das Affenhaus im Zoo. Weil sie keine befriedigenden Antworten auf ihre Fragen findet, entschließt sie sich, die alte Welt zu verlassen. Sie reist nach Kalifornien. Im lebenslustigen San Francisco trifft sie drei unvergessliche Frauen: Dominique (Dominique Gaspar), eine verschmitzte Ungarin aus Uruguay, die sich über die deutsche Arbeitsmoral lustig macht und ihr als hilfreiche Freundin zur Seite steht; Susie Sexpert, die Spezialistin für sexuelle Genüsse, mit ihrer erstaunlichen Dildosammlung; und schließlich die attraktive Ramona, die in einem Lokal für Lesbierinnen einen heißen Strip als Macho hinlegt.


„Post-essayistisch und postemanzipatorisch. Filme wie der von Monika Treut vernichten das Kino.“ Die Zeit


„Die Jungfrauenmaschine verhält sich zur Pornografie wie Schokoladeneis zu einer doppelten Portion Eisbein.“ taz

 

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