Der Kuss der Tosca

Spielfilm - Regie: Daniel Schmid

CH 1984, 87 Min., FSK: 0, OmU

An der Piazza Buonarotti in Mailand liegt heute noch Giuseppe Verdis "schönstes Werk", wie er selbst sagte. Es ist die "Casa di riposa", ein Altersheim, 1896 von ihm gegründet für Menschen, "die weniger Glück hatten als ich". Menschen, bei denen die große Karriere nie stattgefunden hat - und andere, Erfolgreichere, deren Traumgagen längst aufgebraucht sind. Heute leben sie alle vergessen in einem kleinen Zimmer mit einem Koffer voller Erinnerungen. Doch wer einmal von der Tosca geküsst wurde, lebt weiter für die Kunst, für das Scheinwerferlicht und die Selbstdarstellung.


„Es gibt wenige Filme, die von so inniger Anteilnahme zeugen wie Il Bacio di Tosca. Feinfühlig näherte sich Daniel Schmid in seinem Porträt der «Casa Verdi» den Sängerinnen und Sängern (...) Sie hatten den Filmer als einen der ihren erkannt - und tatsächlich hegte Daniel Schmid für die Oper, insbesondere den Belcanto, eine ganz besondere Zuneigung.“ Peter Hagmann, Neuen Zürcher Zeitung.

 

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