Die Hände meiner Mutter

Spielfilm – Regie: Florian Eichinger
D 2016, 106 Min., FSK: 6, FBW: Prädikat besonders wertvoll
Mit: Andreas Döhler, Jessica Schwarz, Katrin Pollitt, Heiko Pinkowski

 

So, 18.06. um 11:00 Uhr: Filmgespräch mit Regisseur Florian Eichinger

Ein Familientreffen auf einem Schiff wird zum Wendepunkt im Leben des 39-jährigen Ingenieurs Markus. Als sein Sohn Adam (4) von der gemeinsamen Toilettenpause mit Großmutter Renate eine kleine Schnittwunde davonträgt, erinnert sich Markus zum ersten Mal daran, was seine Mutter ihm angetan hat, als er selbst noch ein Kind war. Markus und seine Frau Monika sehen sich mit einer undenkbaren Wahrheit konfrontiert, einem Vergehen, das man einer Mutter nicht zugetraut hätte.

 

„Mit DIE HÄNDE MEINER MUTTER beendet Regisseur und Autor Florian Eichinger seine Filmtrilogie zum Thema Gewalt in der Familie und überzeugt auf allen Ebenen, sowohl formal als auch emotional. Um dem Zuschauer die schockierenden Details des Missbrauchs durch die Mutter zu vermitteln, ohne ihn zu überfordern, wählt Eichinger dabei ein besonderes Stilmittel: Er lässt Markus die Szenen der Erinnerung als sein erwachsenes Ich durchleben. Andreas Döhler leistet hier Großes. Die Gespräche mit Therapeuten und der undramatische Umgang mit der Problematik schaffen Authentizität, lassen dabei aber nie die Emotionen auf der Strecke.“

FBW (Filmbewertungstelle)

 

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