Architektur und Film: ERICH MENDELSOHN

Gast:

Theresa Keilhacker

Architektin

 

Film:

Erich Mendelsohn – Visionen für die Ewigkeit

Regie: Duki Dror

 

Ab Juli starten wir eine neue Reihe: Architektur und Film. Unterstützt werden wir dabei von der Architektenkammer Berlin.

 

Der erste Abend widmet sich dem Architekten Erich Mendelsohn (1887 – 1953). Wir zeigen den Film von Duki Dror „Erich Mendelsohn – Visionen für die Ewigkeit“ - nach den Memoiren von Luise Mendelsohn und den Briefen von Erich Mendelsohn (Israel 2011). Ein junger Architekt schickt seiner jungen Geliebten von der Front des Ersten Weltkriegs Briefe und Zeichnungen organischer Gebilde und philosophischer Gedanken. Daraus entsteht eine lebenslange Verbindung, in der Erich Mendelsohn zu einem der wichtigsten Architeken des 20. Jahrhunderts reift. Dror erzählt sein Mendelsohn-Porträt als Liebesgeschichte, festgehalten in Briefen und Memoiren, in Spuren und Details berühmter Bauwerke, bei deren Entstehung Luise Mendelsohn das „zweite Auge“ ihres Mannes war. Eine poetische Doppelbiografie und präzise Werkdokumentation, fern jedes trockenen Architekturvortrags.

 

Nicht nur der Einsteinturm in Potsdam oder das Gebäude der Schaubühne, sondern auch das heutige IG-Metall-Haus von 1929 sind einige seiner markanten Gebäude. Und in eben diesem IG-Metall-Haus ist auch der Sitz der Architektenkammer Berlins. Deshalb freuen wir uns, das die neugewählte Vorsitzende der Kammer, die freischaffende Architektin Frau Theresa Keilhacker, diesen ersten Abend begleiten wird.

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