Alfie, der kleine Werwolf

Kinderfilm – Regie: Joram Lürsen
Niederlande / Belgien 2011, 91 Min.
FSK: 0, Altersempfehlung: ab 6

Alfie ist ein schmächtiger blonder Junge, der schlecht in Sport ist und sich nicht wehrt. Doch dann geschieht in der Nacht zu Alfies siebtem Geburtstag etwas Unfassbares: Er verwandelt sich in einen Werwolf, heult den Mond an und frisst ein Huhn aus dem Nachbarsgarten! Nur Bruder Timmie kennt Alfies Geheimnis und findet es auch noch cool. Alfie ist da anderer Meinung und er hofft, dass das nächtliche Geschehen ein einmaliges Erlebnis war. Doch beim nächsten Vollmond passiert es erneut. Alfie beginnt zu forschen, was es mit der Verwandlung auf sich haben könnte. Ganz allmählich hat Alfies Werwolfnatur auch Auswirkungen auf seinen Alltag, und die sind gar nicht mal so schlecht. Denn plötzlich kann er sich Respekt bei seinen Mitschülern verschaffen und beeindruckt mit sportlichen Superleistungen seine hübsche Klassenkameradin Noura, die ihn vorher keines Blickes gewürdigt hat.


Trotz aller spannenden und gruseligen Momente zeigt uns der Regisseur einen niedlichen Werwolf, der sich – als er schon wieder ein kleiner Junge ist – verdächtig macht, weil er zu Hause gegen den Türpfosten pinkelt wie ein Hund. Komische und witzige Szenen – davon hat dieser Film viele. Es macht großen Spaß, Alfie dabei zuzuschauen, wie er es seinem gemeinen Mitschüler mal so richtig zeigt. Vorlage für „Alfie, der kleine Werwolf“ ist eine bekannte niederländische Kinderbuchreihe.

 

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